Sollen Schülerinnen und Schüler Notennamen in die Noten schreiben?
Der Einwand, fair formuliert
Viele Lehrkräfte sagen Nein, und sie haben gute Gründe. Wer die Buchstaben unter jede Note schreibt, liest am Ende die Buchstaben statt der Noten. Die Hilfe wird zur Gewohnheit, die Gewohnheit wird zur Grenze, und das Lesen selbst kommt nie in Gang.
Was gute Unterstützung ausmacht
In der Lernforschung heißt das Gerüstbauen: eine Hilfe, die genau so lange trägt, wie sie gebraucht wird, und danach planmäßig abgebaut wird. Entscheidend ist nicht, ob eine Hilfe existiert, sondern ob sie wieder verschwindet.
Wie Notalune darum herum gebaut ist
Die Namen sind zum Ausblenden gemacht. Im Übungsmodus versteckt ein Tipp einen einzelnen Namen, damit die Schülerin sich selbst prüft, ein weiterer Tipp holt ihn zurück. Nichts wird ins gedruckte Heft geschrieben. Und wenn die App sich bei einer Note nicht sicher ist, lässt sie sie leer, statt zu raten, denn ein falscher Name lehrt eine falsche Gewohnheit.
Die ehrlichen Grenzen
Notalune liest Tonhöhen, nicht Rhythmus. Sie ersetzt keinen Unterricht und kein Üben. Sie kann sich irren, deshalb zeigt sie ihre Sicherheit an und lässt jeden Namen mit zwei Tipps korrigieren.
Wo wir landen
Notalune ist erfolgreich, wenn sie nicht mehr gebraucht wird. Das ist kein Marketingsatz, sondern das Ziel, an dem das Produkt gemessen wird.