Wie kontrolliere ich beim Üben allein, ob ich die Noten richtig lese?
Indem du eine Gegenprobe einbaust, die nicht dein eigenes Gefühl ist. Das Problem beim Üben ohne Lehrkraft ist nicht der fehlende Ansporn, sondern die fehlende Korrektur: Ein falsch gelesener Ton fühlt sich genauso richtig an wie ein richtiger.
Warum „es klingt richtig" nicht reicht
Wenn du eine Note falsch liest und konsequent falsch spielst, klingt sie nach zwei Tagen vertraut. Dein Ohr bestätigt dann deinen Lesefehler, statt ihn zu melden. Genau deshalb üben sich Fehler so hartnäckig ein.
Drei Gegenproben, die funktionieren
- Laut benennen, bevor du spielst. Eine Zeile nur lesen und die Namen sagen. Wo du zögerst, ist deine Baustelle.
- Gegen eine Aufnahme hören. Nicht mitspielen, sondern mitlesen und prüfen, ob deine Version an derselben Stelle dasselbe tut.
- Rückwärts prüfen. Einzelne Takte in zufälliger Reihenfolge lesen, damit dein Gedächtnis nicht mithilft.
Und die schnelle Variante
Ein Blick auf die fragliche Stelle, Antwort, weiterspielen. Genau dafür ist eine App, die die Namen anzeigt, gebaut: nicht damit du dauerhaft abliest, sondern damit ein Zweifel dreißig Sekunden kostet statt den ganzen Abend.
Geschrieben vom Macher von Notalune, der iOS-App, die dafür sorgt, dass eine vergessene Note dein Üben nicht mehr stoppt: Fotografiere deine eigenen Noten und die Namen erscheinen direkt an den Noten. Jeder Scan beginnt mit einer Schlüsselprüfung, denn ein falscher Schlüssel würde alles falsch benennen. Ist sich die App nicht sicher, bleibt die Note leer, statt geraten zu werden, und du blendest alle Namen mit einem Tipp aus, wenn du allein lesen willst. Mehr Leitfäden in der Lernecke · Fragen: support@notalune.com.